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Der Filmer Bernhard Classen bei einer Filmproduktion in einem Industrieunternehmen in Hamburg.

Filmproduktion für Industrieunternehmen in Hamburg

In diesem Jahr habe ich die Produktion mehrerer Imagefilme für Industrieunternehmen in Hamburg und Umgebung gemeinsam mit meinem Teamkollegen Jost Fink begonnen.

Dieser einleitende Satz macht bereits den wesentlichen Unterschied zwischen Filmproduktion und Fotoproduktion deutlich: die Anfertigung eines hochwertigen Imagefilms ist erheblich zeitaufwändiger als die Erstellung repräsentativer Industriefotos.
Das wird spätestens dann deutlich, wenn das Filmteam mit der Ausrüstung am Aufnahmeort eintrifft: unzählige Stative, LED-Lampen, Halogenlampen, Reflektoren, schwarze Tücher, weiße Tücher, Klammern, unterschiedlichste Reinigungsmittel, Mikrofone, Bildschirme, Computer, Leitern, usw. usw. werden aus dem bis unter das Dach vollgepackten Kombi ausgeladen. Und die meisten Bestandteile dieser Filmausrüstung werden am Ende tatsächlich zum Einsatz gebracht.

Im Falle der Industriefotografie ist es ganz normal, dass die Fotos später in Photoshop noch umfangreich aufgearbeitet werden. Irgendwo im Bild ist ein störendes Element zu sehen? Ganz egal, das wird wegretuschiert, ganze Raumszenen können künstlich generiert werden. Eine Maschine ist nicht ganz sauber, eine Person hat Glanzstellen oder unvorteilhafte Rötungen? Ganz egal, das wird im Anschluss am Computer in Ordnung gebracht.
Eine solche Nachbereitung wäre bei Filmaufnahmen hingegen unglaublich aufwändig bzw. unmöglich. Daher muss für die Filmproduktion im Vorfeld sowohl vom Filmteam als auch vom Auftraggeber alles perfekt geplant und vorbereitet werden, erheblich präziser als bei einer Fotoproduktion. Von der Professionalität dieser Vorarbeiten hängt ganz wesentlich die Qualität des Ergebnisses ab. Daher kann es z.B. durchaus vorkommen, dass eine Wand extra für die Filmaufnahmen neu gestrichen wird, da sie im Film sonst unvorteilhaft erscheinen würde.

Im Falle der hier erwähnten Filmproduktion in Hamburg haben wir insgesamt etwa 4,5 Drehtage benötigt, morgens um 7:00 Uhr waren wir am Aufnahmeort.
Der Film wird am Ende die modernen, weitestgehend vollautomatischen Produktionsabläufe bei unserem Kunden darstellen und die dort gefertigten Produkte, die höchsten Qualitätsansprüchen entsprechen.
Die besondere Herausforderung bestand für uns darin, die automatischen Produktionsabläufe, die in den geschlossenen Maschinen ablaufen, in Szene zu setzen. Oftmals gelangten wir mit unserer Technik kaum an den Ort des Geschehens und die Lichtsetzung mit oftmals bis zu 5 Lampen wurde wegen des Platzmangels sehr kniffelig.
Die Aufnahme einer einzelnen Szene nahm dadurch tendenziell etwas über eine Stunde in Anspruch, auch wenn die Sequenz im Film am Ende nur wenige Sekunden lang zu sehen sein wird.

Die Filmaufnahmen haben wir inzwischen angefertigt, die musikalische Untermalung wurde ausgewählt. Jetzt werden noch die Texte erstellt, die punktuell eingeblendet werden und dem Betrachter zusätzliche Hintergrundinformationen liefern werden.  Daraufhin folgt der finale Schnitt und Anfang kommenden Jahres wird die Filmproduktion für meinen Hamburger Industriekunden nach mehreren Monaten abgeschlossen sein!