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Blog

Mitarbeiterin eines Instituts untersucht an einer Maschine die Reissfestigkeit von Verpackungsmaterial.

Als Industriefotograf bei einem Hamburger Spezialisten für Verpackungen

Die Industriefotografie eröffnet mir als Fotograf immer wieder neue und interessante Einblicke in diverse Arbeits- und Produktionsprozesse, von deren Existenz ich sonst in vielen Fällen gar nichts wüsste.
Die Industriefotos dieses Blogbeitrags habe ich zum Beispiel bei einem Hamburger Institut angefertigt, das die Materialeigenschaften und die Belastbarkeit unterschiedlichster Verpackungsmaterialien untersucht.

Vor dem Fototermin habe ich mir telefonisch die gewünschten Fotomotive, die Beleuchtungssituation und das Erscheinungsbild der gesamten Anlage beschreiben lassen. Auf dieser Grundlage entstand das fotografische Konzept mit der erforderlichen Fotoausrüstung. Eine Vorbesichtigung der jeweiligen Industrieanlage führe ich nur in seltenen Fällen durch, wenn mein Industriekunde ein besonders komplexes Fotoshooting plant oder die Rahmenbedingungen besonders anspruchsvoll erscheinen.

Bei meiner Ankunft am Aufnahmeort in Hamburg erwartete mich dann wie immer ein gewisser Überraschungseffekt: wie ist die tatsächliche Lichtsituation, wie sieht das gesamte Umfeld der zu fotografierenden Maschinen aus, gibt es störende Elemente, die später wegretuschiert werden müssen usw. usw.
Dieser Überraschungseffekt und die Erfordernis, darauf spontan reagieren zu müssen, macht für mich den besonderen Reiz der Industriefotografie aus. Denn gerade in Industrieanlagen stößt der Fotograf auf zahlreiche, widrige Umstände wie z.B. dunkles, farbstichiges Licht, Schmutz, Lärm, Gebrauchsspuren usw.

Industriefotos fertige ich in der Regel ohne Unterstützung eines Fotoassistenten an. Daher halte ich meine Fotoausrüstung immer so klein und handlich wie möglich.
Auch in diesem Fall handelte es sich um eine weitläufige Anlage, die sich über mehrere Etagen hinzog. Ich musste also in der Lage sein, die gesamte Fotoausrüstung in einem einzigen Durchgang von einem Aufnahmeort zum nächsten zu transportieren. Im Gepäck hatte ich mein Kameragehäuse und mehrere Objektive, Kamerastativ, mobile Blitzanlage und diversen Kleinkram. Und für alle Komponenten habe ich Ersatzgeräte dabei für den unwahrscheinlichen Fall eines technischen Defekts.

Dieses Fotoshooting in Hamburg nahm einen ganzen Tag in Anspruch. Dabei wurden zahlreiche Maschinen und Arbeitsszenen dokumentiert. Im Anschluss erfolgte die Bildauswahl, Bildbearbeitung und der digitale Versand der fertig aufbereiteten Aufnahmen. Diese Nachbereitung der Industriefotos nahm wie immer mehr Zeit in Anspruch als das Fotoshooting selbst.